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v-worlds zeigt wie virtuelle Welten mit dem Web integriert werden können
09-09-08 09:00
Alter: 2 yrs



Kategorie: Aktuelles

v-worlds zeigt mit einem Prototyp wie virtuelle Welten und geographische Informationen auf einer Web-Seite integriert werden können: Von einer Web-Seite aus ist es möglich die Weltkugel anzuzeigen, auf eine Stadt zu zoomen und die Gebäude in 3 Dimensionen anzuzeigen. Gebäude können mit einem Avatar besucht werden und es ist auch möglich mit anderen Avatare zu chatten.



Auf einer eigenen Web-Seite hat v-worlds das Prototyp für die Integration von Web-Technologien, virtuellen Welten und geographische Informationssysteme aufgebaut. Als Basistechnologien wurden Google Earth und Google Lively eingesetzt.

 

Beim Einstieg auf der Web Seite (funktioniert auf Windows und Plug-Ins sind notwendig) wird die Erdkugel dargestellt. Beim Zoomen auf einer Region werden mit Flaggen die Ortschaften gekennzeichnet, die über einen Eintrag in Lively verfügen. Wenn man weiter Zoomt erscheinen die Gebäude in 3 Dimensionen. Weiter kann Man auf der Flagge clicken und der Lively-Raum wird angezeigt. Die Räume können in Lively besucht werden und es ist möglich mit anderen Avatare zu chatten.

 

v-worlds ist der Meinung, dass virtuelle Welten und das traditionelle Web durch eine engere Integration voneinander profitieren werden:

 

  • Integration auf Web-Seite – Der Zugang zu einer virtuellen Welt soll über eine normale Web-Seite erfolgen. Im schlimmsten Fall soll nur einen kleinen Add On runtergeladen werden (à la Flash). Noch besser wäre, wenn alles im Browser dynamisch geladen wird. Einen möglichen Weg könnten schnellere JavaScript Compiler sein: Der neue Compiler von Firefox soll bis zu 7 Mal schneller sein als der aktuelle. Die gängigsten Plattformen müssten unterstützt werden: Windows, Apple, Linux.
  • Integration mit Weltgeographie – Es soll möglich sein, einen Bezug zwischen der virtuellen Welt und der echten Geographie zu herstellen, wie hier am Beispiel von Google Earth oder Maps.
  • Integration in URL-Namingsspace – Ein virtueller Raum soll auch über eine eindeutige URL erreicht werden. So könnte eine virtuelle ETH Zürich wie folgt adressiert werden: 3di.ethz.ch (3di für 3-Dimensionen Internet) oder vww.ethz.ch (für Virtual World Web) oder noch vvv.ethz.ch ( „v“ für virtual und „vv“ für World). Angezeigt wird dann eine Web-Seite als Entry Point zur virtuellen Welt. Eine Alternative wäre ein eigenes Protokoll zu benutzen, anstatt http. Dies scheint mir aber komplexer zu sein und vereinfacht nicht die Integration in eine Web-Seite.

 

 


Links:

Prototyp »»

Lively »»

Google Eearth API »»

 







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